Kaum eine Stadt ihrer Größe verbindet Forschung und Industrie so eng wie Ulm: Am Oberen Eselsberg reihen sich Universität, Universitätsklinikum und der Science Park mit Instituten wie dem ILM, dem ZSW und dem Helmholtz-Institut für Batterieforschung aneinander, dazu Technologiefirmen von Nokia bis zu jungen Ausgründungen. Wo so viel Messtechnik, Hardware und empfindliche Probe in Bewegung ist, zählt im Ernstfall jede Stunde.
Fällt an einer Linie ein Bauteil aus oder muss ein Prototyp heute noch ans Ziel, startet der Ersatzteil-Express oft mitten aus Ulm: Ein Anruf, 60 bis 120 Minuten später ist die Sendung unterwegs.
Dazu kommt die Industrie: Im Donautal, dem größten Gewerbegebiet der Stadt, produzieren ratiopharm und Teva Arzneimittel, Seeberger verarbeitet Trockenfrüchte und Kaffee, Uzin Utz stellt Bauchemie her und Beurer entwickelt Medizingeräte. In Ulm selbst sitzen die Wieland-Werke als Kupferverarbeiter, der Feuerwehrfahrzeugbauer Magirus und mit Gardena und Husqvarna bekannte Gartentechnik-Marken, in Neu-Ulm baut EvoBus als Teil von Daimler Truck Reisebusse der Marke Setra.
Am Ulmer Donauhafen laufen Güterströme zusammen, und die Autobahnen verbinden alles: die A8 als Ost-West-Achse zwischen Stuttgart und München, die A7 von Würzburg über das Autobahnkreuz Ulm/Elchingen nach Kempten, dazu die B10, B28 und B30 Richtung Bodensee. Genau dort setzen wir an: Wo Stückgut und Sammelverkehre zu langsam sind, fährt unsere Direktfahrt.
Sofortige Disposition, keine Umladung, Zustellung quer durch Deutschland oder Europa, so schnell es die Straße erlaubt, bei Bedarf auch als kompletter Maschinentransport. Hier braucht Logistik kein Depot in der Innenstadt, sondern schnelle Fahrzeuge an den richtigen Achsen.